Randomkoeter

31.03.2016, Welcome to Jordan

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(Klobasaköter) Nach einer entspannten Nacht im netten Arava Hostel in Eilat sollte es am nächsten Morgen ebenso entspannt weitergehen. Als der erste Wecker in unserem Zimmer um Punkt Sieben dröhnte, konnten wir Köter uns noch einmal gähnend zur Seite drehen. Wir waren nicht gemeint. Erst zwei Stunden später ging es für uns aus den Federn. Mit reichlich Zeit und Gelassenheit. Und so zelebrierten wir den Tagesbeginn. Es sollte ja eh nur ein Transfertag werden.

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29.03.2016, Palästina – Osttimor 7:0 (4:0) (Doha Stadion Hebron, Woldcup Qualifikation Asien, Rückspiel)

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(Klobasaköter) Nach so viel Kultur, Politik und leider auch Krankheit wurde es endlich mal wieder Zeit für ein wenig Fußball. Und einen neuen Länderpunkt. Zwar nicht mit singenden und tanzenden Fanmassen, aber dafür mit einem echten Länderspielknaller. Zumindest der Köter hatte sich vor ein paar Wochen wie ein kleines Kind gefreut, als er beim Spiele-Spähen entdecken durfte, dass während unserer Tour so ein Schmankerl möglich war. Also hielt und nichts länger in Bethlehem und wir nutzen die Chance, neben diesem Fußball-Classico der auch politisch spannenden Stadt Hebron einen Besuch abzustatten. Anschließend ging es direkt weiter zum Match. Sami, unser einheimischer „Guide“, war auch mit von der Partie.

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30.03.2016 Hebron, Jerusalem, Eilat

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(Klobasawelpe) Dem Köter geht es endlich wieder gut. Gestern habe ich ihm noch Bettruhe verordnet, aber nachdem ihn ein richtiger Lagerkoller überfallen hat, ging das auch nicht mehr. Also beschließen wir nach Hebron zu fahren. Die einzige Stadt in der Westbank, in der es eine Siedlung in der Stadt gibt. Allein das ist Grund hinzufahren. Außerdem findet am Nachmittag das großartige Länderspiel Palästina gegen Osttimor statt.

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25.03.2016, Die lange Passion des Köters

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(Klobasaköter/Klobasawelpe) Karfreitag in Jerusalem. Wenn das nicht Freakshow Nummero 3 verspricht. Also Kamera in die Hand und ab auf die Via Dolorosa. Ein paar Wahnsinnige mit Kreuzen beim Schleppen beobachten – aber hey, jeder nur ein Kreuz! – und wieder zurück in die Westbank, das Herodium und das orthodoxe Kloster Mar Saba besichtigen. Ein echt genialer Plan. Könnte von mir sein – war er auch. Und natürlich, es kam alles ganz anders:

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24.03.2016, Familienbesuch in Hebron

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(Klobasaköter/Klobasawelpe) Ein weiterer abenteuerlicher Tag geht zu Ende. Dabei begann alles sehr entspannt. Endlich konnten die Köter mal wieder ausschlafen. Erst nach elf verlassen wir das Bett und setzen uns an den Frühstückstisch. Während wir uns den Salat von gestern, Hummus, Zatar und Brot schmecken lassen, spielen wir eine Runde Backgammon. Leider gewinnt der Köter. Aber nur knapp.

Um eins wollen wir eigentlich losfahren, um die Familien von Kindern aus dem House of Hope zu besuchen. In diesem Fall Asma und Aia. Beides Mädchen, beste Freundinnen und beide leiden unter dem Downsyndrom. Mädchen, die ich während meiner Volunteerzeit im House of Hope schon betreut hatte und natürlich unbedingt wiedersehen wollte.

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23.03.2016, Guns’n’Moses oder Yad Vashem und Tent of Nations

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(Klobasaköter/Klobasawelpe) Der Mittwoch startete etwas ruhiger als die Vortage und unser Wecker dröhnte uns erst um neun Uhr aus den Federn. (Anmerkung vom Welpen: Für den faulen Köter mag das stimmen. Ich habe mich schon um 8 Uhr aus dem warmen Bettchen gequält, um mit der Haushälterin und der Köchin zu frühstücken, bevor alle Bewohner des House of Hope in die Ferien gehen. Den Köter musste ich später aus dem Bett schmeißen.)

Zum Frühstück gab es frisches Pitabrot und Zatar in Öl. Die Köter lieben das. Anschließend ging es in den Bus nach Jerusalem. Mit dem Ziel „Yad Vashem“, Israels bedeutendste Holocaust-Gedenkstätte. Auf Deutsch bedeutet Yad Vashem übrigens so viel wie „Denkmal und Name“, abgeleitet vom Bibelvers: „Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen, der mehr wert ist als Söhne und Töchter: Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals getilgt wird.“ (JES 56,5)

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22.03.2016, Ramallah – Nablus

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(Klobasaköter/Klobasawelpe) Für heute auf dem Plan standen die Städte Nablus und Ramallah in der West Bank. Überschattet wurde unsere morgendliche Planung allerdings von den Anschlägen in Brüssel. Ausnahmsweise ging genau in dem Moment das Internet, sodass wir recht früh schon von den Ereignissen in Belgien erfahren haben. Einen kurzen Moment waren wir unsicher, was die Anschläge nun für uns hier im Heiligen Land bedeuten würden.

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Hapoel Akko – Maccabi Netanya 4:1 (2:1) (Liga Ha’Al, Relegationsrunde, 2. Spieltag, Acre Municipal Stadium)

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(Klobasaköter) Nach unserer Tourirunde rund um den See Genezareth ging es für uns streunende Köter zum nächsten wichtigen Ground zurück nach Akko. An dem direkt am Mittelmeer gelegenen Stadion waren wir in den letzten zwei Tagen ja schon unzählige Male vorbeigekommen und somit war das Auffinden des Grounds eher easy going. Auch Parkplätze gab es reichlich, sollte das hübsche kleine Stadion inmitten der Palmen doch heute alles andere als voll werden. Dafür verantwortlich wohl die mangelnde Brisanz der ganzen Angelegenheit. Akko und Netanya duellierten sich nämlich in der Relegationsrunde der ersten israelischen Liga und während Netanya am Tabellenabgrund im Sturzflug auf Liga 2 unterwegs ist, dümpelt Akko in dieser Saison im langweiligen Niemandsland herum.

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20.03.2016, Langsam schockt uns nichts mehr

 

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(Klobasaköter) Das Erlebnis Kibbutz wehrte nicht lange. Um Punkt acht klingelte der Wecker – erneut viel zu früh – um uns möglichst viel Zeit für unsere See Genezareth-Tour zu verschaffen. Da die letzte Nacht aber ziemlich kurz und nach dem Portemonnaie-Verlust des Welpen auch ziemlich ätzend war, stellte ich den nervigen Wecker einfach noch mal ganz ungeniert eine Stunde weiter. Gefühlt fünf Minuten später – um 9 Uhr – klingelte das blöde Ding schon wieder. Nochmal drückte ich den aufdringlichen Piepton weg und vertagte um eine weitere halbe Stunde. Dann aber half es einfach nichts und wir mussten uns tatsächlich aus dem Bett quälen. Ein schwieriger Tag lag vor uns. So ganz ohne Geld. Immerhin hatte der Köter den dummen Fehler gemacht, dem Welpen das ganze Geld anzuvertrauen. Und das obwohl der Köter doch eigentlich ganz genau weiß, dass unser Welpe zur Gattung der gemeinen „Verschmeißer“ zählt. Und dieses Mal hat er halt mal seinen Geldbeutel verschmissen. Dachten wir zumindest. Immerhin zeigte sich der Welpe mal reumütig statt stur. Es hatte also auch was Gutes.

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Bnei Sakhnin – Beitar Jerusalem 2:0 (0:0) (19.03.2016, Doha Stadium Sakhnin)

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(Klobasaköter) Groundhoppingtechnisch meinte es der Fußballgott auf diesem Trip irgendwie nur so semigut mit uns. Nicht nur dass Ostern mit einem sinnlosen Länderspielwochenende verschwendet wurde, auch in der Westbank fiel der aktuelle Spieltag aus einem für uns nicht nachvollziehbaren Grund prompt aus. Und dann waren auch noch die von mir präferierten Spiele der ersten israelischen Liga extrem schwer mit unserem Touriprogramm zu kombinieren. Alles irgendwie nervig.

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